
Hürdensprinterin Ricarda Lobe aus Landau kämpfte sich nach einer Gürtelrose zu den Deutschen Meisterschaften und lief die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere.
Es gibt Geschichten, die einen einfach mitreißen – und die von Ricarda Lobe ist so eine. Die Hürdensprinterin aus Landau hat sich in dieser Saison durch echte Widrigkeiten gekämpft und am Ende bei den Deutschen Meisterschaften eine beeindruckende Leistung auf die Bahn gezaubert. Wir bei Antenne Landau sind stolz auf unsere Landauerin und erzählen euch, was hinter dieser starken Performance steckt.1
Wer Ricarda Lobe kennt, weiß: Die Athletin der MTG Mannheim ist keine, die einfach aufgibt. Und das hat sie in dieser Saison mehr als bewiesen. Denn Lobe litt an einer Gürtelrose – einer Erkrankung, die nicht nur körperlich zermürbt, sondern auch mentale Kraft kostet. Selten war sie in dieser Saison bei 100 Prozent.1
Sie selbst bringt es auf den Punkt: „Wenn nur irgendwo was zwickt oder zieht oder komisch ist, dann verliert man schnell dieses Hürdengefühl.“ Wer schon einmal Hürdenläufe verfolgt hat, weiß, wie viel Timing, Rhythmus und Körpergefühl für diese Disziplin gefragt sind. Jede kleine Störung kann den Lauf aus dem Takt bringen. Umso beachtlicher, was Ricarda trotzdem geleistet hat.1
Beim Endlauf über 100 Meter Hürden bei den Deutschen Meisterschaften war Ricarda Lobe sichtlich fokussiert. Während andere Athletinnen entspannt in die Kamera lächelten oder ins Publikum winkten, schaute die Landauerin ernst und konzentriert – fast ein wenig angespannt. Doch genau das ist ihr Ding: vollständige Fokussierung, wenn es darauf ankommt.1
Und der Einsatz hat sich gelohnt. Ricarda Lobe lief die zweitschnellste Zeit ihrer gesamten Karriere. Ein Ergebnis, das für sich spricht – gerade nach einer so schwierigen Vorbereitung. Wieder einmal hat sie es in ein Finale bei Deutschen Meisterschaften geschafft, und das ist alles andere als selbstverständlich.1
Am Ende stand Platz vier für die Landauerin. Objektiv betrachtet ein hervorragendes Ergebnis, das zeigt, dass Ricarda Lobe zur deutschen Spitze im Hürdensprint gehört. Doch Ricarda selbst sieht das naturgemäß anders: Der vierte Platz nervt sie. Das ist der Geist einer Athletin, die immer mehr will – und genau das ist der Antrieb, der sie immer wieder nach vorne bringt.1
Diese Mischung aus Selbstkritik und Siegeswillen macht Sportlerinnen wie sie so besonders. Wer nach einer Gürtelrose die zweitschnellste Zeit seiner Karriere läuft und dabei knapp am Podest vorbeischrammt, hat allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen – auch wenn der vierte Platz im Moment noch schmerzt.1
Ricarda Lobe steht für das, was wir hier bei Antenne Landau lieben: Menschen aus unserer Region, die mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Herz Großes leisten. Die Landauerin zeigt, dass Rückschläge kein Ende bedeuten müssen – manchmal sind sie erst der Anfang einer noch stärkeren Version von sich selbst.
Wir drücken Ricarda Lobe für die kommenden Starts beide Daumen und freuen uns schon darauf, ihre weiteren Erfolge mit euch zu teilen. Durch den Tag – und durch die nächste Saison – mit einer echten Kämpferin aus Landau!1






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